BP, Ölpest, die Folgen für die Tiere und die Küstenbewohner

geschrieben von Alfred 
BP, Ölpest, die Folgen für die Tiere und die Küstenbewohner
 26.07.2010 12:17:49

Hi, alle die Hitze gut überstanden?
Fein...

Weniger fein sind diese Bilder hier:
[www.informationclearinghouse.info]

Warum sieht man sie nicht im Fernsehen? beim Spiegel? Sonstwo in der weiten Medienwelt?

Soll dem Autofahrer sein Autofahren nicht vermiest werden?

Man sieht immer nur das ÖL, Tiere in einer Reinigungsstation, und viel, viel Technik.

Die wahren Folgen werden verschwiegen.

Bis vor kurzem herrschte sogar Fotogragfierverbot, welches aber Gott sei Dank aufgehoben wurde.

Aber trotzdem - keine wirklich aufschlussreiche Berichterstattung was die Folgen angeht.

Sind wir wirklich so tief gesunken?

Hat sonst noch jemand Infos oder Bilder die einen wirklichen Blick auf die Folgen gestatten?
Re: BP, Ölpest, die Folgen für die Tiere und die Küstenbewohner
 26.07.2010 12:44:02

Reportage in der TAZ

Artikel von Ulrich Beck

Interview mit der US-Meeresforscherin Rikki Ott

Video von Philippe Cousteau Jr.

Bericht im Guardian

Nur als "Auswahl", was mir dazu in den letzten Wochen über den Schirm gelaufen ist...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.2010 12:44 von zerberus.
Re: BP, Ölpest, die Folgen für die Tiere und die Küstenbewohner
 26.07.2010 13:33:45

Mich würde mal interessieren, wie hoch das statistische Risiko eines solchen "Unfalles" eingeschätzt wurde.
Ebenso hoch wie bei einem (Super-)Gau in einem Kernkraftwerk?
Blanchards Frau weint sich jede Nacht in den Schlaf.
 26.07.2010 13:52:43

Ja genau.

es fällt aber doch auf, dass es immer hinten, unter ferner liefen erscheint.
Lethargie statt Aufstand

unter Zukunft, Wissen oder im Kommentarteil

Das wäre vor 20 Jahren anders gewesen, das meinte ich mit tief gesunken.

So abgestumpft, so lethargisch, so kaninchenmässig vor der Schlange.

Normalerweise müsste das auf die Titelseiten, jeden Tag, Aral und andere Tankstellen müssten belagert werden.

>>Zudem steht im Raum, dass die zuständigen Behörden entweder ihren Job nicht vernünftig machen oder daran gehindert werden. Wo bleibt zum Beispiel die Luftüberwachung der betroffenen Regionen seitens der Umweltbehörde EPA? Wo bleiben die Studien, die beziffern könnten, was dem Ökosystem droht? Auch von der Ozeanografiebehörde NOAA hört man kaum etwas, und die Osha (Occupational Safety and Health Administration), die sich um die Gesundheit von Arbeitern kümmert, sagt sie könne nichts tun, weil die Leute außerhalb der Küstengewässer im Einsatz sind. Das ist ein Problem, das der oberste Gerichtshof Amerikas mit zu verantworten hat.<<

Das ganze ist ein einziger Alptraum und die meisten Medien verharmlosen was das Zeugs hält.

Deine Links sind löbliche Ausnahmen.
Die Regel sieht anders aus.
wie hoch das statistische Risiko eines solchen "Unfalles" eingeschätzt wurde.
 26.07.2010 13:54:16

Ich denke mal es gab überhaupt keine Risikoabschätzung.

Die wurde per ordre de mufti mit 0 angesetzt.
Re: Blanchards Frau weint sich jede Nacht in den Schlaf.
 26.07.2010 14:03:24

Alfred schrieb:
-------------------------------------------------------

> Deine Links sind löbliche Ausnahmen.
> Die Regel sieht anders aus.

Das stimmt. Leider!
Re: BP, Ölpest, die Folgen für die Tiere und die Küstenbewohner
 26.07.2010 14:07:16

Hier ein aufschlussreicher Kommentar, dem Autoren Dank:

Zitat:
von Jonas:

Wie soll man da protestieren, wenn ich will konsumieren? Jeder ist schuldig und ich bin still. Wie soll ich auf die Straße gehen? Mit dem Pranger unterm Arm? Nein, BP ist Schuld nicht ich! Wie ich soll meine Konsequenzen daraus ziehen und weniger konsumieren? Kommt die Ölpest an unsere Küsten werden ich es evtl. tun. Warum? Weil mein Boot verschmutzt wird verdammt noch mal und außerdem keine Erträge mehr in die Netzte schwimmen. Der eigene Vorteil wir geschmälert....Protest! Egal ob schuldig oder nicht, jetzt geht es um meinen Geldbeutel. Was! Ich habe vorher gespart und muss jetzt die Nachzahlung leisten? Das sehe ich ja gar nicht ein. Ich geh doch nicht wieder mit dem Gaul auf den Acker. Sollen die "Intelligenzia, Ingenieure, Künstler, Kulturbonzen, Autoren und Schriftsteller" sich doch was einfallen lassen. Irgend ein Elektro-Wasserstoff-Holzschiff. Kein Plastik mehr. Iss eh ungesund.


Die Frage nach Schuld, Verantwortung und Protest...
 26.07.2010 14:18:59

"Es gibt kein richtiges Leben im falschen", sagte Theodor W. Adorno in den "Minima Moralia".

In diesem, sehr weiten Sinne sind "wir" alle natürlich beteiligt an dem Mist, der sich gerade im Golf von Mexico ereignet. Aber nur in diesem Sinne.

Ansonsten ziehe ich mir diesen Schuh nicht an.

Die moralische und rechtliche Verantwortung, da sind wir uns hoffentlich einig, liegt eindeutig bei BP. Die Ursache hingegen liegt in einem Wirtschaftssystem, das in erster Linie an den maximalen Profiten des Kapitals orientiert ist und nicht an den Bedürfnissen der Menschen. Das dementsprechend gleichgültig sein muss gegenüber unserer Umwelt.

Natürlich ist es richtig, dass "wir" mit unserem alltäglichen Verhalten zur Stabilisierung dieses Systems beitragen. Es ist deshalb zwar notwendig und sinnvoll, auch selbstkritisch das eigene Verhalten zu durchleuchten und ggf. zu ändern. Das ändert jedoch nichts an den oben beschriebenen Verantwortlichkeiten. Im schlimmsten Fall kann der Verweis auf die "Beteiligung von uns allen" sogar dazu führen, weiter in Untätigkeit zu verharren und in Resignation zu verfallen. Das möchte ich jedenfalls nicht...
Re: Die Frage nach Schuld, Verantwortung und Protest...
 26.07.2010 14:52:24

Ja sehe ich auch so.

Meine Ökobilanz sieht recht gut aus, und deswegen ziehe ich mir den Schuh sowieso nicht an, muss aber an all die Millionene Bürger denken die ohne Auto scheinbar nicht überleben könnten, die sich als Belohnung für harte Arbeit völlig unbrauchbaren Mist kaufen müssen, und für die der Urlaub im Stau beginnt.

Dieses Ganze "wir sind alle Schuld", und auch die Metathese "der Kapitalismus als Ganzer ist Schuld", mag zwar teilweise berechtigt sein, aber wenn mich ein Raubmörder angreift, fange ich auch nicht an über meine eigenen Gier zu spekulieren oder die Systemfrage zu stellen.

Sondern ich wehre mich.

Aber scheinbar ist der Selbstzerstörungstrieb der Menschheit an einen Punkt ohne Wiederkehr angelangt, was besdeuten würde dass die Gehirnwäsche der Selbsthasser ihr Ziel erreicht hat.

Die Frage ist nun:
Was können wir jetzt und hier dagegen noch tun?
Re: Die Frage nach Schuld, Verantwortung und Protest...
 26.07.2010 15:01:07

Alfred schrieb:
-------------------------------------------------------

> Die Frage ist nun:
> Was können wir jetzt und hier dagegen noch tun?


Im Grunde müsste es ähnlich laufen, wie damals nach Tschernobyl...

Die Katastrophe im Golf von Mexiko bestätigt doch alle, die den Umstieg auf erneuerbare Energien seit Jahren fordern. Und - darauf habe ich ja hingewiesen - der Zusammenhang zwischen fossiler Energiewirtschaft und Kapitalismus muss herausgearbeitet werden. Die kapitalistische Dynamik war ja eine Dynamik der fossilen Energieträger, die uns jetzt nicht nur den Klimawandel, sondern auch solche Katatstrophen "beschert".

Was wir brauchen und wofür wir arbeiten müssen, ist eine solidarische Solarwirtschaft (ich habe diesen Terminus bei Elmar Altvater "geklaut").
wie damals nach Tschernobyl...
 26.07.2010 15:10:17

Ja da hatten alle Angst weil es sie selber betraff.

Man musste seine Kinder im Haus lassen. Musste sein Gemüse unterpflügen etc.
Sowas wirklt.

Aber solange das Öl nicht direkt vor der Haustür schwappt?

Alle wissen Bescheid, niemand reagiert.

Das mit der solidarischen Solarwrtschaft ist mir aber zu langfristig, klar arbeite ich mit daran,
aber ich will jetzt jemanden büßen lassen, ich will jetzt die Verantwortlichen leiden sehen,
ich will das jetzt verhindert wird dass sowas nochmal passiert.

Auf die medien kann man sich wieder einmal nicht verlassen.
Es wird doch eher auf Ökospinnern rumgehackt als auf Dreckschleudern.
Der gesamte Zeitgeist ist beim Teufel.
Re: BP, Ölpest, die Folgen für die Tiere und die Küstenbewohner
 26.07.2010 16:04:47

Zitat:
Alfred schrieb:
-------------------------------------------------------
> Weniger fein sind diese Bilder hier:
> [www.informationclearinghouse.info]

Großer Gott, sieht das alles furchtbar aus. Solche Bilder machen vielleicht mehr als alle Diskussionen über die Erderwärmung klar, dass wir DRINGEND wegmüssen von den fossilen Energieträgern. Für Deutschland heißt das vor allem Windkraftanlagen bauen - und zwar fast - ohne Ende. Ne ganze Menge davon noch an Land, sehr viel mehr jedoch in der Nordsee und in der Ostsee. Dann ne Kooperation mit den Skandinavieren eingehen und deren Wasserkraftpotentiale nutzen. So könnte für Deutschland relativ schnell ein Schuh daraus werden. Aber wollen muss man das. Und CDU und FDP wollen das nicht, wie wir alle wissen...
Re: Die Frage nach Schuld, Verantwortung und Protest...
 26.07.2010 16:30:25

zerberus schrieb:
-------------------------------------------------------
> Und - darauf habe ich ja
> hingewiesen - der Zusammenhang zwischen fossiler
> Energiewirtschaft und Kapitalismus muss
> herausgearbeitet werden. Die kapitalistische
> Dynamik war ja eine Dynamik der fossilen
> Energieträger, die uns jetzt nicht nur den
> Klimawandel, sondern auch solche Katatstrophen
> "beschert".

Und womit haben Sozialisten und Kommunisten ihre PKWs, LKWs und Panzer betrieben und vor allem ihren industriellen wie privaten Energiebedarf gedeckt? Besonders interessant dürften dabei die Verwüstungen der Umwelt beispielsweise durch volkseigenen Braunkohleabbau oder Ölpipelines mit noch größeren Löchern als die System bedingten, öffentlichen Haushalte. Oder gibt es etwa gar keinen Zusammenhang zwischen fossiler Energiewirtschaft und Sozialismus/Kommunismus?


> Was wir brauchen und wofür wir arbeiten müssen,
> ist eine solidarische Solarwirtschaft (ich habe
> diesen Terminus bei Elmar Altvater "geklaut").

... solidarische Solarwirtschaft ... Was ist das denn?

Ich darf mal raten. Das ist, wenn wir in Zeiten, zu denen der Energiebedarf am höchsten ist, alle gemeinsam auf unseren Dächern stehen und den Schnee von den Solarmoduln räumen, weil sonst nämlich 0,0 KW Strom erzeugt werden. Während vulkanischer Winter besteht demnach ganzjährige Solidarität. grinning smiley
Nicht schon wieder...
 26.07.2010 16:38:58

Auf derart billige Polemik gehe ich wirklich nicht ein, Tomorrow-jamaica.

Das zeigt doch nur, dass du an einer Diskussion nicht interessiert bist.

Hast du das wirklich nötig?
Re: Nicht schon wieder...
 26.07.2010 17:27:39

Ich habe auch nicht ernsthaft erwartet, dass du darauf eingehst - egal, auf welche Art und Weise der Text aufgebaut ist.

Die Solarfreaks sind nämlich nicht einmal von ihrem Stromzähler davon zu überzeugen, dass selbst die dünnste Schneedecke kein Sonnenlicht mehr durchlässt. Und was fossile Energie mit dem Gesellschaftssystem zu tun hat, wird wohl für immer dein Geheimnis bleiben. Nach meinen Informationen haben sämtliche Völker der letzten 10.000 Jahre unter allen nur vorstellbaren Gesellschaftssystemen Holz und Kohle in Energie umgewandelt und sie werden das auch vermutlich noch sehr lange tun. In schwierigen Zeiten oder gar, wenn's ums Überleben geht, dann gelten andere Gesetze - wie ein Psychologe anlässlich der Tragödie zu Duisburg die Massenpanik erklärte.
Vor 10.00 Jahren war die Säuglingssterblichkeit wie hoch?
 26.07.2010 17:40:29

Exemplarisch für die Krankheit an der unsere Gemeinschaft leidet.

Die Möglichkeit zum Fortschritt wird negiert, und durch den Gedanken des Wachstums ersetzt.

Yesterday, das ist nicht dasselbe.
Re: BP, Ölpest, die Folgen für die Tiere und die Küstenbewohner
 26.07.2010 17:44:07

Aber wollen muss man das. Und CDU und FDP wollen das nicht, wie wir alle wissen...

Die versuchen noch immer krampfhaft herauszufinden wie man es schafft Rendite aus Dingen zu schöpfen die uns die Natur umsonst gibt.

Bis die alle Gesetze Verordnungen und so weiter erdacht haben, die es ermöglichen dass die Schmarotzer weiterhin schmarotzen können dauert es noch etwas.

Dann aber, dann wird Ökoenergie "alternativlos" sein.

Wahrscheinlich müssen die erst das Sonnenlicht privatisieren und den Wind an die Börsen bringen.smiling smiley
Re: Vor 10.00 Jahren war die Säuglingssterblichkeit wie hoch?
 26.07.2010 18:00:29

Säuglingssterblichkeit - fossile Brennstoffe - Kapitalismus? Was wird das denn für eine eigenartige Mischung?

Solarenergie eine Möglichkeit zum Fortschritt? Bereits 800 v. Christus hat man die Sonnenenergie mittels Brenn- und Hohlspiegeln genutzt. Warum wohl führt die Solarenergiegewinnung bis heute ein Nischendasein?
Re: Vor 10.00 Jahren war die Säuglingssterblichkeit wie hoch?
 26.07.2010 18:06:05

War doch nur ein Beispiel um zu zeigen, dass man was verbessern kann.

Und nicht immer alles beim Alten bleiben muss.
Nur mal als Denk-Anstoß...
 26.07.2010 18:07:45

Sprach ich von erneuerbaren Energien, oder nicht?

Wann war die Erfindung der Dampfmaschine, und hat sie etwas mit der Dynamik des Kapitalismus zu tun, oder nicht?

Aber pass' auf: Denken könnte deine Dichotomien gefährden...
Re: BP, Ölpest, die Folgen für die Tiere und die Küstenbewohner
 26.07.2010 18:23:07

Aber Hasi, Alfred hat das doch punktgenau erklärt! Es muss erst mal herausgefunden werden, wie damit Geld verdient werden kann. Das blöde ist doch, dass Sonnenenergie und Wind nicht endlich ist!

Darf ich hier in die bunte Mischung gleich auch einen zusätzlichen Farbklecks einwerfen? Damits gleich richtig kunterbunt wird, ja? grinning smiley

Das ist doch das Allergleiche wie im Gesundheitswesen. Dort wird die Naturheilkunde auch nicht gefördert. Warum? Weil keine finanzkräftige Pharmalobby dahinter steckt. Und das weisst Du doch ganz genau, dass das so ist, mein liebster Tomorrow!

Ich habs doch gerade erst wieder am eigenen Knochen erlebt wie es funktioniert. Ich kann es einfach jedes Mal nicht fassen, wie spektakulär die Ergebnisse der Naturheilkunde sind.

Gib unseren Oberheuschrecken und ihren Lobby-Schoßhündchen eine Möglichkeit, wie sie mit EE Geld verdienen können und sie finden es bestimmt bald total cool.
Re: Nur mal als Denk-Anstoß...
 26.07.2010 18:23:51

zerberus schrieb:
-------------------------------------------------------
> Sprach ich von erneuerbaren Energien, oder nicht?

Auch... aber daran habe ich auch nix zu bekritteln. Meine Kritik richtet sich an deinen "Zusammenhang zwischen fossiler Energiewirtschaft und Kapitalismus".

> Wann war die Erfindung der Dampfmaschine, und hat
> sie etwas mit der Dynamik des Kapitalismus zu tun,
> oder nicht?

Die Erfindung der Dampfmaschine hat sämtliche Gesellschaften verändert, in denen sie zum Einsatz kam; und das war bereits kurz nach ihrer Erfindung m.W. nach in Europa, Amerika, Asien, Australien sowie Afrika der Fall. Auch der Zug, mit dem Lenin aus der Schweiz nach Moskau reiste, wurde von einer Dampflok gezogen.


> Aber pass' auf: Denken könnte deine Dichotomien
> gefährden...

Soso. grinning smiley



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.2010 18:26 von Tomorrow.
Re: Nur mal als Denk-Anstoß...
 26.07.2010 18:26:12

O.K. - lassen wir's. War ja nur ein Versuch...
Re: BP, Ölpest, die Folgen für die Tiere und die Küstenbewohner
 26.07.2010 18:38:30

Dort wird die Naturheilkunde auch nicht gefördert.

Die Preise für Kräuter in der Apotheke explodieren gerade.

( Königskerzenblüten- Caelo/Klenk 100g ~15€, in der "Nicht-Endverbraucspackung, kommt also noch das Abfüllen hinzu)
Von Allnatura gibt es dass auch für ~5€, aber nicht wenn du nicht nachfragst, und dann heisst es führen wir nicht)

Naja und 10€ sind 10€) angry smiley
Re: BP, Ölpest, die Folgen für die Tiere und die Küstenbewohner
 26.07.2010 18:49:27

Weiß schon, trotzdem ist es billig im Vergleich dazu, dass damit ein Ergebnis erzielt wird.

Ziel der Schulmedizin ist, die Leute in einem Dämmerzustand zwischen Gesundheit und Tod zu halten, damit sie Abhängige werden. Damit verdienen die ihr Geld! Ergebnisorientiertes Handeln ist da Gift!

Ich finde auch, dass Naturheilkundler besser bezahlt werden müssten. Mir ist das teilweise schon peinlich wie spottbillig die sind! Vor allem im Vergleich zum Ergebnis. Es ist nicht zu fassen. Aber gut. Das wird wohl irgendwann noch kommen....
Re: BP, Ölpest, die Folgen für die Tiere und die Küstenbewohner
 26.07.2010 18:49:34

Zitat:
Flocke
Es muss erst mal herausgefunden werden, wie damit Geld verdient werden kann.

So ist es, Mausi.

Und wenn diese Frage nicht beantwortet sein wird bevor die staatlichen Subventionen versiegen, dann hat sich dieses Kapitel der Energiegewinnung wohl oder übel wieder einmal für längere Zeit von selbst erledigt.

Nur zur Vermeidung weiterer Missverständnisse: Ich hab wirklich nix gegen regenerative Energien - wenn es denn funktioniert und die immer noch im Raum stehenden Fragen auch beantwortet werden. Dass das Alles eben nicht so toll ist wie die euphorischen Protagonisten es darstellen, das hat mir neulich mein Banker erzählt. Da war von, bei der Finanzierung nicht berücksichtigten Schaltern für 5.000 € und anderer, angeblicher "Überraschungen" die Rede, die eine Rentabilitätsrechnung selbst bei einem KW-Preis von 50 Cent in ein rotes Zahlenfeld verwandeln. Das gesamte Erscheinungsbild ist eben nach wie vor das einer Spielerei.
Re: BP, Ölpest, die Folgen für die Tiere und die Küstenbewohner
 26.07.2010 18:53:11

>>Ich hab wirklich nix gegen regenerative Energien - wenn es denn funktioniert und die immer noch im Raum stehenden Fragen auch beantwortet werden.<<

Ach, und bei den anderen Energien sind die im Raum stehenden Fragen gelöst?
Um mal wieder zum Thema zurück zu kommen.
Re: BP, Ölpest, die Folgen für die Tiere und die Küstenbewohner
 26.07.2010 18:54:15

>>Ich finde auch, dass Naturheilkundler besser bezahlt werden müssten. Mir ist das teilweise schon peinlich wie spottbillig die sind!<<

Ja so langsam habe ich das pro bono arbeiten satt.
Re: BP, Ölpest, die Folgen für die Tiere und die Küstenbewohner
 26.07.2010 18:58:03

Hallo tomorrow,
Dampfmaschinen waren in der Antike prinzipiell bekannt. der Ansatz wurde jedoch nicht verfolgt, da Sklavenarbeit wesentlich günstiger war. Oder weil sich die Fossil-Lobby nicht gegen die Sklavenhändler Lobby durchsetzen konnte.
Schon wahr, ohne Öl läuft bei uns nichts, wir würden schlicht verhungern, würde es einfach verschwinden. Der Umstieg auf eine neue Energieinfrastruktur dauert etwa 30-40 Jahre. Zu lange um den dramatischen Ölförderabfall auszugleichen. Wir haben es schlicht verpennt obwohl es Warnungen genug gab, ähnlich wie mit den Schulden. Deshalb werden wir mit Energieknappheit, der Jagd nach dem letzten Tropfen Öl, sowie einem Crash-Umstieg auf Regenerative konfrontiert sein, in einer Zeit, in der alte Währungs und Machtblöcke zerfallen, und uns vermutlich ein weiterer Krieg ums Öl ins Haus steht.
Re: BP, Ölpest, die Folgen für die Tiere und die Küstenbewohner
 26.07.2010 18:58:12

Hasi, hast Du die Information gegengeprüft? Ich mein ja nur, das ist eine Info von einem Banker grinning smiley

Einem Banker glaube ich grundsätzlich erst mal gar nichts!
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken um sich einzuloggen